AUSSTELLUNG 2021

I CANNOT RINSE OFF MY BODY

Ausstellung

Leipzig 2021

Eine Sammlung von Schriftzügen, in denen ich das Leben Abseits binärer Geschlechterzuordnung thematisiere. Festgehalten als Kalligrafie und Handsatz auf Papier und dann auf verschiedene Objekte übertragen.

Es sind gewöhnliche Gegenstände des Alltags, die ich markiere: Kissenbezug, Seife, Spiegel, T-Shirt, Tablet. Die Gegenstände, die Tag für Tag unsere Körper und unsere Haut berühren und für sinnliche Bestätigung unserer eigenen Existenz stehen. Die Schriftzüge veranschaulichen das unsichtbare, tägliche Ringen um die Berechtigung auf diese Existenz.

UNDRESSED DREAMS

UNDRESSED DREAMS

Publikation
20,5 x 13,7 cm

Leipzig 2020
Auflage 300

»UNDRESSED DREAMS« ist ein Malbuch mit 21 Beiträgen von Personen, die Lust hatten ihre Sexträume auf Papier zu bringen. Die Idee dafür ist aus dem Wunsch entstanden ein Malbuch zu besitzen, dessen Darstellungen von Sexualität und Körpern nicht die heteronormative Normen, sondern mehr uns selbst abbilden.

Durch die vollflächigen Bildseiten werden die Abbildungen im Fokus gesetzt. Die typografische Gestaltung der Rückseiten – mit entsprechender Bildunterschrift – haltet die verschiedene Stille der Zeichnungen in einem Layout fest.

Im Kontrast zu dem schwarzweißen Innenteil steht die Gestaltung der Cover – Siebdruck auf neonorangenem Karton mit komplementärem Türkis zieht die Augenblicke an. Gleichzeitig bildet diese starke Ausstrahlung eine beschützende Umhüllung für den sensiblen Inhalt.

Die Bilder sind auf dem Haftpapier gedruckt und können nach dem Ausmalen als Sticker benutzt werden.

Geister

Am Anfang war das a. Das a an der linken Seite einer langen, weißen Wand. Davor auf einem Stapel eine Anleitung mit den vier Regeln des Erschaffens und ein Klebeband. Die Teilnehmer*innen sollten diesen Regeln folgen, um gemeinsam einen Buchstabensatz niederzuschreiben. Das Klebeband wurde zum Schreibgerät und die Wand zur Schreibfläche. Dadurch wurde das Schreiben zu einer ständigen Auseinandersetzung und Überwindung der vorgegebenen Materialität und ihrer Widerspenstigkeit. Die Besucher*innen sollten mit den Buchstabenbildern konfrontiert werden und durften damit weiter arbeiten.

GEISTER

Performative Installation
Symposium »Dialog der Schrift – Offenes Buch«

Kiel 2016